Essen/Georgsmarienhütte, 11. August 2026

ProMateria nimmt industrielle Fertigung additiv gefertigter Metallkomponenten auf

Innovationsunternehmen der GMH Gruppe im Bereich der additiven Fertigung erreicht mit der industriellen Fertigung kosteneffizienter Metallkomponenten einen weiteren Meilenstein

Die ProMateria GmbH, ein Innovationsunternehmen der GMH Gruppe, hat erfolgreich die industrielle Produktion additiv gefertigter Metallkomponenten aufgenommen. Der Produktionsstart markiert den nächsten Meilenstein beim Ausbau der digitalen Fertigung der GMH Gruppe und legt den Grundstein für die kosteneffiziente Serienfertigung von Ersatzteilen sowie für eine Vielzahl industrieller Anwendungen.

Nach rund zwölf Monaten der Planung und Umsetzung werden in den kommenden Wochen die ersten Produktionschargen einbaufertiger Ersatzteile hergestellt und in den Unternehmen der GMH Gruppe eingesetzt. Die Bauteile wurden bereits erfolgreich qualifiziert und zeigen erhebliches Potenzial zur Senkung der Wartungskosten, zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und zur Optimierung von Fertigungsprozessen.

Die Serienfertigung von Ersatzteilen innerhalb der GMH Gruppe markiert den Startschuss für die nächste Entwicklungsphase von ProMateria. Aufbauend auf diesen Erfahrungen wird das Unternehmen Kunden aus einer Vielzahl von Branchen Lösungen im Bereich der additiven Fertigung anbieten. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu verbessern, die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette zu stärken und wirtschaftlich tragfähige Fertigungslösungen für komplexe Metallkomponenten zu realisieren.

„Mit der Inbetriebnahme unserer Produktionsanlage haben wir erfolgreich den Schritt von der Technologieentwicklung zur industriellen Anwendung geschafft“, sagt Philip Stöhr, Commercial Director der ProMateria GmbH. „Die additive Fertigung eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, Bauteile schneller, flexibler und wirtschaftlicher herzustellen. Unser Ziel ist es, diese technologischen Vorteile gemeinsam mit unseren Kunden in marktreife Lösungen umzusetzen. Der erfolgreiche Abschluss unserer ersten Ersatzteilprojekte bestätigt, dass wir dafür die richtige technologische Grundlage geschaffen haben.“

Anfang dieses Jahres gründete die GMH Gruppe ProMateria, um ihr metallurgisches Know-how mit fortschrittlichen Technologien der additiven Fertigung zu verbinden. Heute vereint ProMateria zwei sich ergänzende Produktionstechnologien. Die innovative MoldJet-Technologie eignet sich besonders für die kosteneffiziente Serienfertigung komplexer Metallkomponenten, während die fortschrittliche Sintertechnologie sowohl die Serienfertigung als auch Entwicklungs- und Qualifizierungsprojekte unterstützt.

Das Unternehmen profitiert zudem von der umfassenden Werkstoffkompetenz der GMH Gruppe. Diese Kombination ermöglicht es ProMateria, Kunden mit kosteneffizienten Lösungen für Ersatzteile, Kleinserien und hochkomplexe Metallkomponenten für industrielle Anwendungen zu unterstützen.

Die Produktionsinfrastruktur wurde mit Blick auf Skalierbarkeit konzipiert, sodass zusätzliche Anlagen schnell integriert und die Produktionskapazität entsprechend der zukünftigen Nachfrage erweitert werden können.

Der Produktionsstart markiert den Beginn der nächsten Wachstumsphase des Unternehmens. Gemeinsam mit Kunden und Partnern strebt ProMateria an, weitere industrielle Anwendungen zu entwickeln und die Einführung der additiven Fertigung in der gesamten Industrie zu beschleunigen. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Bereitstellung wirtschaftlich tragfähiger Lösungen für Ersatzteile, Kleinserien und hochkomplexe Bauteile, bei denen herkömmliche Fertigungsmethoden an ihre Grenzen stoßen.

„Dieser Meilenstein zeigt, wie die GMH Gruppe fortschrittliches Material-Know-how mit digitalen Fertigungstechnologien verbindet, um die Zukunft der industriellen Produktion voranzutreiben“, sagt Dr. Alexander Becker, CEO der GMH Gruppe. „Mit ProMateria erweitern wir unsere Kompetenzen in der additiven Fertigung und schaffen neue Möglichkeiten, unsere Kunden mit innovativen und wirtschaftlich tragfähigen Fertigungslösungen zu unterstützen.“

Über ProMateria

Die ProMateria GmbH entwickelt und produziert metallische Bauteile mittels additiver Fertigung für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen bündelt moderne Fertigungstechnologien und Werkstoffkompetenz, um wirtschaftliche Lösungen für Ersatzteile, Kleinserien und komplexe Bauteile zu realisieren. Als Unternehmen der GMH Gruppe verbindet ProMateria metallurgisches Know-how mit innovativen Fertigungsprozessen und unterstützt Kunden bei der Transformation hin zu einer resilienten und nachhaltigen Produktion.
Die GMH Gruppe hat einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Dekarbonisierung der Stahlproduktion erreicht: Das Unternehmen ist nun in der Lage, Green Power Premium Steel mit der LESS-Label-Klasse A zu liefern.

Über die GMH Gruppe

Die GMH Gruppe ist ein Komplettanbieter von Stahl als Vormaterial, erschmolzen aus Schrott, bis hin zu montagefertigen Komponenten. Sie ist eines der größten in Privatbesitz befindlichen metallverarbeitenden Unternehmen Europas. Zur Gruppe gehören mehr als 15 mittelständische Produktionsunternehmen der Stahl-, Schmiede- und Gussindustrie, die in mehr als 50 Ländern vertreten sind. Mit rund 6.000 Mitarbeitern erwirtschaftet die GMH Gruppe einen Jahresumsatz von rund zwei Milliarden Euro.

Die GMH Gruppe ist ein Vorreiter in der nachhaltigen Stahlproduktion und wurde in den „Verband der Klimaschutzunternehmen“ aufgenommen. Basierend auf dem Recycling von Metallschrott produziert das Unternehmen grünen Stahl und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft. Der Einsatz von Elektrolichtbogenöfen an vier Standorten reduziert die CO2-Emissionen um das Fünffache im Vergleich zu herkömmlichen Hochöfen. Dadurch verringert sich auch der CO2-Fußabdruck der von GMH belieferten Kunden. Zu diesen zählen weltweit Unternehmen aus der Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Bahntechnik, der Energieerzeugung, der Transportlogistik sowie aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Landwirtschaft und Baumaschinen. Die GMH Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2039 vollständig klimaneutral zu sein. Weitere Informationen auf www.gmh-gruppe.de

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