Wir arbeiten für eine lebenswerte Zukunft, auch für die kommenden Generationen
Deshalb ist verantwortungsvolles Handeln für Menschen, Umwelt und Wirtschaft fest in unserer Unternehmenskultur verankert. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) stehen dabei im Mittelpunkt. Der Wunsch, die nachhaltige Transformation der Industrie hin zu einer ressourceneffizienteren und emissionsärmeren Produktion voranzutreiben, ist für uns ein zentraler Antrieb und ein wichtiger Erfolgsfaktor. Daran arbeiten wir kontinuierlich, und daran richtet sich unsere Unternehmensführung aus.
Umwelt
Unsere Umweltengagement:
CO₂-Reduzierung und Ressourceneffizienz im Zentrum unserer Unternehmensstrategie
Kein Unternehmen auf der Welt kann es sich leisten, keine Antwort auf die Klimakrise zu haben. Jedes Unternehmen der Welt muss eine Antwort auf die Klimakrise haben. Wir haben sie und befähigen mit unseren Stahlprodukten Märkte weltweit, ihren Beitrag zur Lösung zu leisten.
Die Klimakrise erfordert Handeln. Unsere Antwort ist, die CO₂-Emissionen aus der Stahlproduktion zu reduzieren und Ressourcen effizienter zu nutzen. Mit unseren Stahlprodukten unterstützen wir zudem unsere Kunden dabei, Emissionen entlang ihrer Wertschöpfungsketten zu reduzieren.
Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, deren Auswirkungen besonders stark verletzliche Gesellschaften treffen und bestehende Ungleichheiten verstärken.
Stahl spielt eine wichtige Rolle beim Übergang zu einer emissionsärmeren und ressourceneffizienteren Industrie. Seit mehr als 30 Jahren produzieren wir Stahl in Elektrolichtbogenöfen. Heute liegen unsere Scope-1- und Scope-2-CO₂-Emissionen pro Tonne Rohstahl rund 80 % unter denen der konventionellen BF-BOF-Stahlherstellungsroute.
Wir entwickeln unsere Produktionsprozesse und unser Green-Steel²-Portfolio kontinuierlich weiter, um Emissionen weiter zu reduzieren und Stahlprodukte für die Industrien von morgen bereitzustellen.
Unser Weg zu null Scope-1+2-CO₂-Emissionen
Wir sehen unsere Verantwortung für die Umwelt nicht nur als Verpflichtung, sondern als etwas, das uns wirklich wichtig ist. Wir haben ein klares Ziel: die Scope-1+2-CO2-Emissionen aus unserer Stahlproduktion bis 2039 auf null zu reduzieren.¹. Ob wir dieses Ziel erreichen können, hängt teilweise auch von externen Faktoren ab, etwa von der Ausgestaltung des deutschen Energiemarkts und der Förderung erneuerbarer Energien.
Unser Plan ist, die Scope-1+2-CO₂-Emissionen aus unserer Stahlproduktion bis 2039 auf null zu reduzieren.
Wir sind Mitglied bei Klimaschutz-Unternehmen e.V.
Die GMH Gruppe wurde 2022 von der Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft e.V. für ihre Leistungen im Klimaschutz und bei der Energieeffizienz ausgezeichnet und in den Verband Klimaschutz-Unternehmen aufgenommen. 1 Unsere Gruppe gehört damit zu mehr als 70 weiteren Verbandsmitgliedern aus ganz Deutschland, die diese Auszeichnung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie von der Deutschen Industrie- und Handelskammer erhalten haben.
Soziales
Gemeinsam mehr bewirken:
Unser soziales Engagement
Wir sind eine Gemeinschaft engagierter Menschen, die gemeinsam Großes erreichen. Unser Engagement reicht weit über unsere Geschäftstätigkeit hinaus. Auch das Wohlergehen unserer Mitarbeitenden und gesellschaftliche Themen, die unsere Mitarbeitenden und die Menschen in unseren Regionen betreffen, sind uns sehr wichtig.
Gesundheit und Sicherheit
Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden sind für uns als stahlproduzierendes Unternehmen ein zentrales Anliegen. Ziel ist es, dass keinerlei Unfälle passieren. Deswegen arbeiten wir beständig daran, Risiken am Arbeitsplatz zu identifizieren und zu reduzieren. Wir investieren in Arbeitsschutzmaßnahmen und Kontrollen, in die kontinuierliche Schulung von Arbeitssicherheitsbeauftragten und vieles andere mehr. Regelmäßig veranstalten wir einen Tag der Arbeitssicherheit, bei dem die Mitarbeitenden ihre Ideen einbringen können. Schließlich sind sie es, die an vorderster Front stehen. Beim Thema Sicherheit ist unsere Devise:
immer wieder anpacken, immer weitermachen.
Gleichberechtigung und Vielfalt
Die Stahlindustrie ist traditionell eine männlich geprägte Branche. Das möchten wir ändern. Wir unterstützen Frauen und schaffen generell ein familienfreundliches Unternehmen. Dazu gehören die Finanzierung von Kindertagesstätten für die Kinder unserer Mitarbeitenden sowie Teilzeitangebote für Mütter und Väter gleichermaßen. Außerdem organisieren wir regelmäßig Networking-Events, bei denen sich Frauen vernetzen und gegenseitig unterstützen können. In unseren Culture Clubs hören Führungskräfte den Mitarbeitenden zu und diskutieren mit ihnen Ideen und Herausforderungen – sowohl vor Ort am Arbeitsplatz als auch online.
Bildung und soziale Integration
Unsere Stiftung unterstützt vor allem Projekte, die die Bildung junger Menschen fördern. Dazu gehören ein Stipendienprogramm, insbesondere für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge, sowie verschiedene nachhaltige Initiativen, die darauf abzielen, das friedliche Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft auf regionaler Ebene und darüber hinaus zu stärken. Dazu zählt ein Projekt im Zoo Osnabrück, bei dem Grundschulkinder nicht nur etwas über die Tierwelt lernen, sondern spielerisch auch ihre Deutschkenntnisse verbessern. Eine weitere Veranstaltung im Zoo Osnabrück ist der BoGeTi-Tag, an dem Kinder und ihre Eltern gemeinsam Spiele rund um Botanik (Bo), Gesundheit (Ge) und Tiere (Ti) spielen und dabei wichtige Aspekte von Umwelt und Natur kennenlernen.
Unternehmensführung
Transparenz und Ethik:
Unsere Grundprinzipien für verantwortungsvolle Führung
Compliance
Allgemeiner Verhaltensmaßstab in der GMH Gruppe
Die GMH Gruppe ist ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen und will dies dauerhaft bleiben. Nachhaltiger Erfolg ist nur möglich, wenn wir von unseren Geschäftspartnern dauerhaft als integrer Partner wahrgenommen werden. Für uns ist die Achtung und Einhaltung der geltenden Gesetze der einzelnen Rechtsordnungen, in denen unsere Unternehmen tätig sind, daher eine Selbstverständlichkeit. Das setzt insbesondere voraus, dass wir uns jederzeit an Recht und Gesetz im Bereich der strafbaren Korruption und des Kartellrechts halten. Kurzfristiger Erfolg kann keinen nachhaltigen Unternehmenserfolg begründen, wenn er durch Regelverstöße oder unlautere Methoden erkauft werden musste. Regelverstöße zerstören Reputation und Vertrauen. Integres Verhalten im Geschäft und nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg sind deshalb für uns zwei Seiten derselben Medaille. Wir verfolgen insgesamt das Ziel einer von Integrität, Respekt und fairem, verantwortungsvollem Verhalten geprägten Unternehmenskultur.
Dieses Grundverständnis haben wir mit unserem Code of Conduct näher ausformuliert und über unternehmensinterne Richtlinien für unsere Organisation und unsere Mitarbeitenden in unsere täglichen Arbeitsabläufe integriert. Unser Code of Conduct ist von allen Mitarbeitern, jeder Führungskraft und jedem Geschäftsführer einzuhalten.
Unser Competence Center Governance fokussiert sich im Hinblick auf „Compliance“ über ein Compliance-Management-System auf die für uns besonders wichtigen Themenfelder Korruption und Kartellrecht und unterstützt und berät die operativen Einheiten der GMH Gruppe darüber hinaus bei allen rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit sonstigen Themengebieten, die unseren Code of Conduct berühren bzw. die Einhaltung der geltenden Gesetze betreffen.
Nachhaltige Zusammenarbeit
mit unseren Lieferanten
Nachhaltigkeit und eine langfristige Perspektive für die GMH Gruppe setzen selbstverständlich voraus, dass auch das Umfeld der GMH Gruppe eine solche Entwicklung ermöglicht. Aus diesem Grund binden wir unsere Lieferanten direkt in unsere Nachhaltigkeitsstrategie ein. Im Einkauf legen wir neben eher kurzfristig relevanten Kriterien wie wirtschaftlichen, technischen und prozessualen Anforderungen auch Wert auf gesellschaftliche und ökologische Aspekte. Dazu gehören Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Korruptionsprävention und Klima- bzw. Umweltschutz. Wir setzen die Vorgaben des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes um.
Die GMH Gruppe richtet ihre Geschäftstätigkeit an den international anerkannten Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte aus und orientiert sich zudem am Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte. Darüber hinaus stützt sich das Verständnis der Gruppe von diesen Rechten sowie von menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltsprozessen auf die folgenden Referenzinstrumente für internationale Menschenrechte:
- Die Internationale Menschenrechtscharta, d.h. die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie der Zivilpakt und der Sozialpakt, in denen bürgerliche, politische und soziale Rechte definiert sind, die allen Menschen um ihrer Würde willen zustehen.
- Die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) mit ihren fünf Grundprinzipien – Vereinigungsfreiheit, Recht auf Kollektivverhandlungen, Abschaffung von Zwangs- und Kinderarbeit, Verbot von Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf sowie ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld.
Vor diesem Hintergrund haben wir einen Supplier Code of Conduct erstellt, der unsere Erwartungen an Lieferanten klar formuliert. Unser Anspruch ist es, nur mit solchen Lieferanten zusammenzuarbeiten, die sich nach unseren Grundsätzen ausrichten und national geltende Gesetze einhalten. Wir behalten uns vor, Verträge mit Lieferanten zu beenden, wenn Lieferanten gegen unsere Grundsätze verstoßen.
Unsere Verpflichtung zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
Die Einhaltung von Menschen- und Umweltrechten in unserem eigenen Geschäftsbereich ist uns wichtig. Als eine der größten privat geführten metallverarbeitenden Gruppen Europas gilt dieser Anspruch für unsere mehr als 20 mittelständischen Produktionsunternehmen in den Bereichen Stahl, Schmieden und Gießen. Der Großteil ihrer Produktionsaktivitäten befindet sich in Deutschland.
Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes
Uns ist bewusst, dass vor allem globale Liefer- und Wertschöpfungsketten potenziell nachteilige Auswirkungen auf die Menschen- und Umweltrechte verursachen können. Wir erwarten daher von unseren Geschäftspartnern, dass diese sich ebenfalls zur Achtung der Menschen- und Umweltrechte bekennen, sich zur Einrichtung angemessener Sorgfaltsprozesse verpflichten und diese Erwartungshaltung an ihre eigenen Lieferanten weitergeben.
Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie alle geltenden gesetzlichen Anforderungen zu Konfliktmineralien einhalten und dass diese konfliktfrei beschafft wurden. Enthält ein Produkt ein Konfliktmineral oder einen Hochrisikorohstoff, erwarten wir Transparenz über die Lieferkette bis zur Schmelzhütte sowie über die Herkunft des Materials. Deshalb erwarten wir von unseren Lieferanten, dass sie sich verpflichten, auf Anfrage das jeweils aktuelle Conflict Minerals Reporting Template (CMRT) und/oder das Extended Minerals Reporting Template (EMRT) auszufüllen und einzureichen. Zusätzliche Berichte zu Mineralien in Form des Additional Minerals Reporting Template (AMRT) können wir nicht bereitstellen.
Wir setzen die Bestimmungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes konsequent um und informieren transparent über unser Handeln, indem wir darüber in einer Grundsatzerklärung und in unseren Jahresberichten berichten.
Hier stehen wichtige Dokumente zum Download für Sie bereit:
Unser Hinweisgebersystem
Im Zuge der Umsetzung des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) haben wir einen zentralen Meldekanal eingerichtet und unsere internen Prozesse dahingehend angepasst.
Es ist uns wichtig, dass potenziell Verstöße und Fehlverhalten auch anonym gemeldet werden können. Hinweise und begründete Verdachtsmomente werden bei uns im Rahmen eines für alle Beteiligten transparenten, ausgewogenen und berechenbaren Prozesses bearbeitet. Vertraulichkeit und Anonymität von Hinweisgebern werden bei uns sichergestellt. Wir gewährleisten, dass Hinweisgeber im Zusammenhang mit den von ihnen eingereichten Beschwerden vor Benachteiligung und Bestrafung geschützt werden.
Unser elektronisches Hinweisgebersystem steht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Meldungen können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. In Ausnahmefällen, in denen kein Zugang zu unserem elektronischen Hinweisgebersystem besteht, kann eine Meldung telefonisch bei der internen Meldestelle der GMH Gruppe erfolgen. Eine telefonische Meldung ist während der üblichen Geschäftszeiten möglich (werktags zwischen 8:00 und 17:00 Uhr). Die interne Meldestelle der GMH Gruppe ist Compliance als Teil des Competence Centers „Governance“, vertreten durch den zur Vertraulichkeit verpflichteten Compliance Officer der GMH Gruppe. Die aktuellen Kontaktdaten und die Telefonnummer finden Sie am Ende dieser Seite.
Zugang zu unserem Meldesystem erhalten Sie über nachfolgenden Link:
Bei der GMH Gruppe liegt das Thema Compliance im Verantwortungsbereich des Competence Centers „Governance“. Bei Fragen oder Hinweisen können Sie sich wie folgt an diese Abteilung wenden:
Dr. Andreas Geist
Director Governance / General Counsel
Lukas Kaschade
Compliance Officer GMH Gruppe