Präzision für neue Energie

Hightech-Energieerzeugung durch Freiformschmiedestück

Energie effizienter gewinnen, Ressourcen schonen – das sind die großen Herausforderungen der Zukunft sowie eines aktuellen, multinationalen Forschungsprojekts. Die Schmiedewerke Gröditz sind daran beteiligt: mit hochkomplexen Freiformstücken für einen der künftig weltweit bedeutendsten Kernfusionsreaktoren.

Innovationskraft und schnelle Umsetzungsfähigkeit sind im Energiesektor besonders gefragt. Nur so findet man zu innovativen Lösungen für die Hightech-Energieerzeugung von morgen: effizient bei gleichzeitiger Schonung von Rohstoffen. Eine mögliche Technologie, die diese Energie künftig liefern soll, ist die Kernfusion. Sie setzt auf die Nutzung des Rohstoffs Wasserstoff. Ein französisches Forschungsprojekt, der International Thermonuclear Experimental Reactor ITER, soll hier künftig an wegweisenden Lösungen arbeiten. Er wird derzeit in Cadarache (Südfrankreich) gebaut. Die ITER-Technologie simuliert die Energieerzeugung der Sonne. So soll der Verbrauch wertvoller, nicht nachwachsender Rohstoffe der Erde künftig unnötig werden. 


Höchst präzise Freiformstücke 

Die Schmiedewerke Gröditz begleiten das Projekt an entscheidenden Stellen: Das Unternehmen der GMH Gruppe liefert Freiformschmiedestücke für den Kernfusionsreaktor, die höchst präzise gefertigt sein müssen. Auch bei der Qualität gibt es keine Kompromisse, müssen die Spezialprodukte zur Energieerzeugung im Reaktor doch immensen Belastungen standhalten. Mit dem Know-how und Engagement der unternehmenseigenen Spezialisten sowie im Verbund mit der GMH Gruppe fertigten die Schmiedewerke Gröditz in einem ersten Schritt 35 geschmiedete Radial Plates mit einem Stückgewicht von rund 25 Tonnen. Die zuverlässige Lieferung der maßgenauen, hochwertigen Komponenten führte zum Folgeauftrag, bei dem Freiformstücke für das sogenannte „Vacuum Vessel“ (Vakuumgefäß) des Reaktors gefragt sind. Diese Vessels machen es möglich, dass das Innere des Reaktors für Installations- und Wartungsarbeiten betreten werden kann, ohne dass das Plasma verunreinigt wird und Tritium aus dem Reaktorinneren entweichen kann. 


Ein herausragendes Großprojekt 

Unter den Kernfusionsreaktoren weltweit ist ITER hinsichtlich seiner Größe sowie der geplanten Leistung der bedeutendste seiner Art – und auch ein unter Großprojekten herausragender Auftrag für die Schmiedewerke Gröditz. Dies umso mehr, als der Energiemaschinenbau neben Automotive und dem allgemeinen bzw. Sondermaschinenbau zu den drei Kernbereichen des Unternehmens zählt, und besonders Nischenanwendungen und Spezialprodukte das Unternehmen hier auszeichnen. Dabei sind effiziente Prozesse, maßhaltige Schmiedestücke sowie ein effektiver Ressourcen- und Materialeinsatz Vorteile, die das Unternehmen der GMH Gruppe Kunden bietet. Hochkomplizierte Freiformstücke für die Hightech-Energieerzeugung zu schmieden und anspruchsvollste technische Spezifikationen zu erfüllen, sind hier das eine; das andere ist die starke Gemeinschaft mit einem Stahlwerk vor Ort unter dem Dach der GMH Gruppe, die beste Lösungen aus einer Hand möglich macht. 

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Schmiedewerke Gröditz GmbH

BU Schmiedetechnik

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